Archiv
11.04.2015, 20:53 Uhr
CDU Rhein-Selz wählte Delegierte für die Delegiertenversammlung zur Aufstellung der/des Landtagskandidaten/in
Die CDU Rhein-Selz hat ihre Delegierten für die Delegiertenversammlung zur Aufstellung des Landtagskandidaten gewählt. Im Vorfeld bereits hatte sich der Vorstand der CDU Rhein-Selz einstimmig für mich als Kandidaten ausgesprochen, was mich besonders freut.

Als B-Kandidat (Ersatzkandidat) geht der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Monsheim Oliver Sack ins Rennen.

Sollten wir beide am 24.04.15 als Team von den Delegierten nominiert werden, freue ich mich auf eine spannende Wahlkampfzeit, die meinerseits mit Sicherheit mit viel Leidenschaft und Engagement ausgefüllt wird. Ich möchte möglichst viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises 31 kennenlernen können und sie von meiner Person und meinen Zielen sowie den Zielen der CDU überzeugen.
Weil unser Land den Wechsel braucht! Und unser Wahlkreis auch!

In der AZ war am 11.04.15 zur Mitgliederversammlung der CDU Rhein-Selz folgendes zu lesen:
Oliver Sack und Michael Stork
von Ulrich Gerecke

ALZEY-WORMS/VG RHEIN-SELZ - Viel war die Rede von Neuanfang und wieder hergestellter Einigkeit, doch als es um die konkrete Umsetzung der hehren Ziele ging, tat sich die CDU Rhein-Selz noch reichlich schwer. Bei der Aufstellung ihrer Delegierten für die Wahlkreiskonferenz, die den Landtagsdirektkandidaten Michael Stork küren soll, zeigte sich deutlich: Der nach den Querelen der letzten Monate ausgerufene Burgfrieden ist ein durchaus fragiler.

Souverän, betont sachlich
Das hatte weniger mit dem Kandidaten Stork zu tun, der sich dem Parteivolk mit einer souveränen, betont sachlichen Rede präsentiert und dafür einmütigen Beifall bekommen hatte.
„Die Wenigsten haben ein Problem mit der Person Stork“, betonte Verbandschef Matthias Schäfer nach der vierstündigen Sitzung in Guntersblum.

Fakt ist allerdings auch: Von der Vorschlagsliste, die der CDU-Vorstand erstellt hatte, wurden Helmut Krethe (Oppenheim) und Egid Rüger (Nierstein) heruntergewählt, bei den Nachrückern erwischte es Gabriele Wagner (Weinolsheim). Alle drei gelten eher als Unterstützer von Storks parteiinternem Widersacher Thomas Günther.

Dass es ausgerechnet dieses in Guntersblum entschuldigt fehlende Trio (und zwar nur diese drei) traf, sorgte für reichlich Gesprächsstoff.

Zwar konnten die zum Teil von der Jungen Union forcierten Kampfkandidaturen nach einer Sitzungsunterbrechung noch vermieden werden. Bei der Stimmabgabe scheiterte das Trio dann jedoch zum Teil deutlich an der 50-Prozent-Quote. Ersetzt wurden die beiden Delegierten Krethe und Rüger durch Margot Schuhmann und Hanna Kehl, womit auch der Frauenanteil unter den Delegierten anstieg.

Mut, Leistung, Leidenschaft

Über die Interpretation des Vorgangs gingen die Meinungen auseinander. Von „gelebter Demokratie“ sprachen Stork und die Kreisvorsitzende Dorothea Schäfer und verwiesen darauf, dass es sich um einen normalen demokratischen Wahlvorgang handelte. Matthias Schäfer machte hingegen keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: „Wir haben uns im Vorfeld im Vorstand viele Gedanken über die Liste gemacht. Jetzt hat es drei Leute getroffen, die viel für die CDU Rhein-Selz tun und getan haben. Das haben sie nicht verdient.“ Der VG-Beigeordnete Bernd Neumer wurde noch deutlicher, sprach von „politischer Unklugheit und Borniertheit“. Wie auch immer: Manch ein Beobachter staunte schon, welche Diskussionen allein eine Delegiertenwahl bei der CDU Rhein-Selz derzeit auslöst.

Stork hatte zuvor erklärt, nur mit einer „geschlossenen und schlagkräftigen CDU“ könne er der SPD-Kandidatin Kathrin Anklam-Trapp das Direktmandat im Wahlkreis 31 Rhein-Selz/Wonnegau abjagen. Diese viel beschworene Einigkeit versuchte der 40 Jahre alte designierte Kandidat auch durch hemdsärmelige Angriffe auf die Konkurrenz herzustellen. Anklam Trapp sei „hie und da im Wahlkreis zu sehen, wenn sie in eine Kamera lächelt“, die Grüne Pia Schellhammer sei politisch noch so grün, „dass man ihr auf der Oppositionsbank Zeit geben sollte, Erfahrung zu sammeln“.

Inhaltlich will sich der Diplom-Finanzwirt auf die Themenfelder Justiz, Polizei und Innere Sicherheit, Bildung und Finanzen konzentrieren. Unter dem Motto „Mut, Leistung, Leidenschaft“ wolle er es dem CDU-Bundestagsabgeordneten Jan Metzler nachmachen. Der hatte einst angekündigt, sich für das Direktmandat „die Hacken abzulaufen“. „Im Zweifel laufe ich auch barfuß, um die Bürger von meiner Person zu überzeugen“, betonte Stork, der Bürgermeister der früheren VG Guntersblum. Seine Erfolge dort habe er übrigens „einer starken und einigen CDU zu verdanken“ gehabt. Da war es wieder – das große Ziel, dem die Union nun näher kommen will und muss.

    OLIVER SACK WIRD B-KANDIDAT
In das Rennen um das Direktmandat geht Michael Stork mit Oliver Sack als B-Kandidat. Das Duo stellt sich am Freitag, 24. April, in Alsheim dem Parteivolk zu einer endgültigen Kandidatenkür.

Der 42 Jahre alte Realschullehrer aus Monsheim, Sohn des langjährigen Ortsvorstehers von Mainz-Laubenheim, Bernd Sack, ist seit dem Jahr 2006 Vorsitzender seines CDU-Gemeindeverbandes. Seit 2008 gehört er auch dem Kreisvorstand der CDU Alzey-Worms an.

Oliver Sack lebt seit 2004 in Monsheim, ist in Mainz-Laubenheim aufgewachsen und hat zwischendurch zwei Jahre in Oppenheim gewohnt.

Kurios: Oliver Sack stammt aus demselben Ort wie Storks SPD-Gegenkandidatin Kathrin Anklam-Trapp. „Wir kennen uns aus dem Ortsgemeinderat“, sagt Sack, der sogar schon Anklam-Trapps Kinder unterrichtet hat. Und setzt dazu: „Ich glaube, sie wird über meine Kandidatur überrascht sein.“
Michael Stork bei facebook
Julia Klöckner CDU Kreisverband Alzey-Worms
CDU Gemeindeverband Rhein-Selz CDU Gemeindeverband Wonnegau CDU Gemeindeverband Altrhein CDU Kreisverband Mainz-Bingen
© Michael Stork   | Startseite | Impressum | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.04 sec. | 17001 Besucher